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Internationale Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein

Kontaktdaten

Int. Akademie für Philosophie IAP
Im Schwibboga 7
FL–9487 Bendern
T: +423 (0)265 43 43
F: +423 (0)265 43 01
admin@iap.li
www.iap.li/

Beschreibung

Die IAP ist eine staatlich anerkannte private Hochschule im Fürstentum Liechtenstein. Ihre Unterrichtssprachen sind Deutsch, Englisch und Spanisch. Sie wurde 1986 im Fürstentum Liechtenstein gegründet. Von 2008 bis 2012 wurde an der IAP nur Forschung betrieben, es fand in Liechtenstein kein Lehrbetrieb statt. Seit 2013 wird ein Promotionsstudium angeboten. Außerdem bietet die IAP Seminare und Einzelunterricht an, die Studenten sich dank des „European Credit Transfer System“ (ECTS) an anderen Universitäten anrechnen lassen können. Promotionsstudium und Einzel-Tutorien können auch teilweise als Fernstudium absolviert werden.

Neben der Forschung zu den großen philosophischen Fragen geht die IAP auch Fragen nach, die praktische Bedeutung haben. Erstens philosophische Fragen zur Psychotherapie. Dabei befaßt sie sich besonders mit der von Viktor Frankl gegründeten Logotherapie. Zweitens philosophische Fragen zu Wirtschaft, Staat und Recht. Dabei berücksichtigt sie besonders die Österreichische Schule der Nationalökonomie und das Naturrecht. Die IAP will nicht nur in der Wissenschaft wirken, sondern die Philosophie auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen und zum Wohle der Allgemeinheit anwendbare Ergebnisse hervorbringen.

Die Studien und akademischen Grade der IAP sind vom liechtensteinischen Staat voll anerkannt. Da Liechtenstein dem Bologna-System beitrat und damit dem europäischen Hochschulraum angehört, sind sie damit auch international anerkannt.

Die Lehre an der IAP verwendet vor allem die unübertroffene, an den Universitäten Oxford und Cambridge von jeher übliche Methode der Einzeltutorien („tutorial system“). Vorlesungen, Seminare und Disputationen (Streitgespräche mit verteilten Rollen) werden ergänzend angeboten, wo dies sinnvoll ist. Vorlesungen sind für viele Zwecke eine ineffiziente Lehrmethode, sie haben den Nachteil, daß der Student die Geschwindigkeit nicht steuern kann und daß kaum Interaktion mit dem Dozenten stattfindet. Sie eignen sich deshalb nur als Ergänzung des Einzelunterrichts, besonders in der Form der wissenschaftlichen, argumentativen Vorlesung, in welcher der Dozent nicht bloß verschiedene Auffassungen darstellt, sondern seine Auffassung verteidigt und den Zuhörern zur Diskussion stellt. Ein Tutorium läuft so ab, daß der Student in jeder Sitzung den Auftrag bekommt, bestimmte Texte zu lesen und einen Aufsatz zu schreiben, welche eine bestimmte philosophische Frage beantwortet, der dann in der nächsten Sitzung besprochen wird. Die Sitzungen dauern eine Stunde und finden im Abstand von ein bis vier Wochen statt. Nachfragen können effizient per Epost oder mündlich mit dem Dozenten geklärt werden. Lernen durch Einzeltutorien hat folgende Vorteile:

  • Aktives Lernen statt bloßes Zuhören.
  • Gründliches Training im Schreiben von Aufsätzen.
  • Der Dozent dient nicht nur dazu, Inhalte vorzutragen, sondern kann den Studenten anregen,korrigieren,herausfordern, motivieren.
  • Der Student ist nicht auf die Wahl der gerade angebotenen Lehrveranstaltungen beschränkt, sondern kann jederzeit jedes beliebige Thema studieren, das einer der Dozenten beherrscht.
  • Volle Anpassung der Inhalte und der Geschwindigkeit, des Niveaus und des Leistungsanspruchs an die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Studenten.

Während früher Studienleistungen nach Semesterwochenstunden berechnet wurden, erlaubt das „European Credit Transfer System“ (ECTS) heute die richtige Bemessung der in Tutorien erbrachten Leistungen, weil die geschätzten Arbeitsstunden des Studenten berechnet werden. Ein ECTS-Punkt entspricht 30 Arbeitsstunden eines normalen Studenten. Für einen Aufsatz von 3000 Wörtern Länge beispielsweise werden ein bis zwei ECTS-Punkte vergeben.

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